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Potenziale von Menschen mit Behinderungen
Initiatoren
Schirmherrschaft
Ein Mitarbeiter eines Automobilherstellers montiert Teile im Innenraum eines Autos

Der Inklusionspreis für die Wirtschaft

Vielfalt in der Belegschaft zahlt sich aus. Unternehmen erkennen zunehmend das Potenzial von Menschen mit Behinderungen und den Mehrwert unterschiedlicher Begabungen. Inklusion bietet ihnen viele Vorteile: Arbeitgeber bekommen qualifizierte Fachkräfte, loyale Mitarbeitende und stärken ihre Arbeitgeberattraktivität. Das Unternehmen profitiert von einem verbesserten Betriebsklima – und nicht zuletzt auch von finanziellen Vorteilen. 

Unternehmen für Inklusion begeistern

Ziel des Inklusionspreises für die Wirtschaft ist, vielen weiteren Unternehmen den Mehrwert von Inklusion aufzuzeigen. Er will gute Erfahrungen bei der Beschäftigung und Ausbildung von Mitarbeitenden mit Behinderungen sichtbar machen und das Wissen um Erfolg und Chancen von Inklusion teilen. Gute Unternehmensbeispiele helfen dabei, Barrieren abzubauen und andere Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Inklusion zu ermutigen.

2019 wurde der Preis unter Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bereits zum siebten Mal verliehen – von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem UnternehmensForum und der Charta der Vielfalt. Das UnternehmensForum hatte den Inklusionspreis erstmalig 2012 ausgelobt, seitdem haben sich schon über 240 Unternehmen aus ganz Deutschland für die Auszeichnung beworben. Die Initiatorinnen und Initiatoren sind überzeugt: Best Practice und innovative Ideen im Bereich Inklusion sind die besten Motivatoren für andere Arbeitgeber.

Startschuss der Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“

Im Rahmen des Inklusionspreises startete die Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen". Die Initiative soll Arbeitgeber für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren. Sie richtet sich gezielt an die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen. Das sind rund 41.000 Unternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 160.000 beschäftigungspflichtige Unternehmen. Diese sollen mit der Initiative angesprochen, beraten und unterstützt werden. Kernanliegen ist es, Arbeitgeber durch Information und Aufklärung auf die Potenziale von schwerbehinderten Menschen aufmerksam zu machen und sie so für deren Beschäftigung zu gewinnen. Initiierende sind die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum gehören zu den Unterstützern.