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Potenziale von Menschen mit Behinderungen
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Schirmherrschaft

Siemens AG

Die Siemens AG gehört mit Schwerpunkt auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung zu den weltweit größten Technologie-Anbietern. Für den Konzern ist Inklusion fester Bestandteil der Unternehmenskultur und seiner Diversity Strategie: Gesamtschwerbehindertenvertretung und Inklusionsbeauftragte haben gemeinsam eine Inklusionsvereinbarung verabschiedet, die auch auf aktuelle Themen wie „Digitalisierung“ und „Arbeiten 4.0“ eingeht.

Recruiting und Bewusstseinsbildung für mehr Inklusion

Die inklusive Personalpolitik orientiert sich an dieser Vereinbarung und umfasst die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen. Ein besonderer Fokus liegt  auf dem Recruiting: Mit einer eigenen Landingpage „Jobs ohne Barrieren“ und dem Thema „Handicap und Karriere sind kein Widerspruch“ wendet sich der Konzern konkret an Bewerbende mit Behinderungen. Für sie steht ein vereinfachter Bewerbungskanal sowie ein geschulter bundesweiter Ansprechpartner zur Verfügung. Um auch die Zahl der Ausbildungs-Bewerbungen von schwerbehinderten Jugendlichen zu steigern, hat Siemens zudem sein Auswahlverfahren angepasst. Interessenten werden optimal entsprechend ihrer persönlichen Stärken eingesetzt – und so konnten 2017 35 Auszubildende mit Behinderungen geworben werden.

Zahlreiche interne Aktionen rücken Inklusion bei Siemens zudem ins Bewusstsein aller Mitarbeitenden. Führungskräfte werden geschult, um unbewusste Vorurteile und Denkmuster abzubauen. Nicht zuletzt konnte so auch die Etablierung von „Barrierefreiheit“ gelingen: Sie ist als Prüfungspunkt bei Bauangelegenheit ebenso wie bei IT-Systemen verankert.