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Potenziale von Menschen mit Behinderungen
Schirmherrschaft
Initiatoren
Zwei Mitarbeiter von Sachsen Guss arbeiten gemeinsam an einem Werkstück

Best Practice - Weiterbeschäftigung:
Sachsen Guss GmbH

Der mittelständische Gießereibetrieb Sachsen Guss GmbH spürt die Folgen des demografischen Wandels – und nutzt gerade deshalb die Chancen der Inklusion: Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei über 46 Jahren, die körperlich schwere Arbeit hat mitunter Muskel- und Skeletterkrankungen zur Folge. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen ein innovatives Betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement geschaffen, das die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter mit und ohne Behinderung sichert.

2014 gründete Sachsen Guss das „TEAM Gesundheit“, dem neben der Schwerbehindertenvertretung und einem zertifizierten Gesundheitsmanager auch Vertreter der Arbeitsmedizin und -sicherheit, des Betriebsrats und des Personalwesens angehören. Das Team kümmert sich um die Umsetzung des betrieblichen Gesundheits- und eines präventiv ausgerichteten Eingliederungsmanagements (BEM). Ergänzend dazu hat das Unternehmen ein Frühwarnsystem konzipiert, das dem BEM vorgeschaltet ist: Noch bevor ein BEM notwendig wird, erhalten betroffene Mitarbeiter frühzeitig Informationen zum gesunden Arbeiten und die Möglichkeit zu lösungsorientierten Gesprächen. Darüber hinaus sind 39 qualifizierte Gesundheitspaten als Beratende in jeder Abteilung und Schicht vertreten.

Ganzheitliches Konzept für mehr Inklusion

Unter dem Motto „Azubi fit“ wird außerdem bereits bei jungen Mitarbeitenden das Gesundheitsbewusstsein gefördert und geschult. Kooperationen mit den Krankenkassen sowie enge Kontakte zum Integrationsamt und zur Rentenversicherung ermöglichen ein breites Spektrum von Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Auch darüber hinaus hat Sachsen Guss die Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen fest im Unternehmen und in dessen Wertekultur verankert. Aus Sicht des Leiters Personalmanagement, Oliver Kulbe, ist ein langfristiges Konzept und eine umfassende interne Informationspolitik wichtig, um alle auf dem Weg zu mehr Inklusion mitzunehmen: „Wir haben einen strategischen Ansatz gewählt, bei dem jedes Rädchen ins andere greift. Erste Früchte unserer Arbeit sind schon erkennbar. Den Gewinn werden wir aber noch stärker in der Zukunft ernten.“

Weitere Best Practice Beispiele

Broschüre
„Erfolgsfaktor Inklusion“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2016 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Inklusion schafft Vorteile“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2015 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Best Practice für Inklusion“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2014 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Alle Potenziale nutzen“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2013 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.