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Potenziale von Menschen mit Behinderungen
Schirmherrschaft
Initiatoren
Ein Mitarbeiter von real,- mittleren Alters bedient Kunden an der Wursttheke

Best Practice - Beschäftigung:
real,- SB-Warenhaus GmbH

Die real,- SB-Warenhaus GmbH ist ein Unternehmen der METRO GROUP und steht für vielfältige Markenprodukte. Unter dem Dach der real,-Group führt das Unternehmen rund 300 SB-Warenhäuser in Deutschland, in denen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen beschäftigt sind – angefangen bei Sprachbehinderungen, Lernbehinderungen, Seh- und Hörschädigungen über körperliche Einschränkungen bis hin zu psychischen Behinderungen. Menschen mit Handicap stehen bei real,- auch im regelmäßigen Kundenkontakt. Damit demonstriert real,- vorbildlich „gelebte“ Inklusion.

Dabei kann das Unternehmen auf bewährte Inklusionsstrategien zurückgreifen: Bereits 2001 wurden der Koordinationskreis „Integration schwerbehinderter Menschen“ und eine Plattform für alle Themen rund um Schwerbehinderung, Rehabilitation und Inklusion gegründet. 2002 hielten die real,- Geschäftsführung, der Gesamtbetriebsrat und die  Gesamtschwerbehindertenvertretung Inklusionsziele in einer Integrationsvereinbarung fest. Zudem kümmert sich die Abteilung „Grundsatzfragen und Arbeitsschutz“ des Fachbereichs „Personal & Soziales“ um die Belange behinderter Menschen im Unternehmen. Regelmäßig werden alle real,- Märkte zusammen mit der Schwerbehindertenvertretung und/oder dem Betriebsrat auf ein behindertenfreundliches sowie -gerechtes Arbeitsumfeld geprüft. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung und/oder dem Betriebsrat.

Inklusion bei Auszubildenden und Führungskräften

In der inklusiven Ausbildung ist real,- Vorreiter: Über das Modell „VAmB – Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken“ erhalten behinderte oder lernbeeinträchtigte Jugendliche eine praxisnahe Ausbildung. Regelmäßig werden auch die Führungskräfte für das Thema Inklusion sensibilisiert, dabei kann real,- auch auf Führungsebene eine überdurchschnittlich hohe Schwerbehindertenquote von 1,56 Prozent vorweisen. Der Hauptabteilungsleiter für Grundsatzfragen und Arbeitsschutz, Hubert Henkemeier, sagt: „Schwerbehindert zu sein und hochkompetent verantwortliche Arbeit zu leisten, sieht in unserem Unternehmen definitiv niemand als einen Widerspruch.“ Darüber hinaus arbeitet real,- auch präventiv – beispielsweise durch Kooperationen mit Fitness-Studios oder Krankenkassen sowie Gesundheitstage. Dieter Braun, Arbeitgebervertreter im Koordinationskreis, ist sich sicher: „Die Vielseitigkeit unserer Belegschaft ist ein wahrer Schatz für unser Unternehmen und bietet uns hervorragende Chancen.“

Weitere Best Practice Beispiele

Broschüre
„Erfolgsfaktor Inklusion“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2016 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Inklusion schafft Vorteile“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2015 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Best Practice für Inklusion“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2014 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.

Broschüre
„Alle Potenziale nutzen“

Die Preisträger des Inklusionspreises 2013 beweisen, dass sich Inklusion im eigenen Unternehmen lohnt – mit hilfreichen Praxistipps und Serviceinformationen für Arbeitgeber.